Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought

Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought

Recent Activities

  • Aman receiving Ibn Rushd Prize 2017

    Ibn Rushd Award 2017: AMAN Palestine

  • Aisha Odeh receives the Ibn Rushd Award 2017

    Ibn Rushd Prize 2015 goes to Aisha Odeh

  • Rachid Ghannouchi receives the Ibn Rushd Award 2014

    Ibn Rushd Prize 2014 goes to Rachid Ghannouchi

Förderung des freien Denkens und der Demokatie in der arabischen Welt

Der Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought wurde am 10. Dezember 1998 zum Gedenken an den 800. Todestag von Ibn Rushd (Averroes) und anlässlich des 50. Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gegründet. Der Fund ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Die Gründungsmitglieder sind überwiegend arabischen Ursprungs und leben in Deutschland. Inzwischen gibt es Mitglieder und Förderer sowohl in Europa, als auch in den arabischen Staaten und in Nordamerika.

Wirken

Der Wirkungskreis umfasst die arabischen Länder. Ziel des Funds ist es, die Freiheit des Denkens, Innovation und Zivilcourage im arabischen Raum zu fördern. Der Fund sammelt zu diesem Zweck Gelder und zeichnet Menschen aus, die sich um diese Ziele verdient gemacht haben.

Ferner startet der Ibn Rushd Fund Kampagnen zur Unterstützung von Personen, die durch ihre politischen oder gesellschaftlichen Aktivitäten mit ihrer Regierung in Konflikt geraten sind.

Finanzierung

Die Vereinsarbeit ist ehrenamtlich. Die Finanzierung des Vereins und der Preise erfolgt ausschließlich durch Spenden und eine breite Mitgliedschaft. Damit bleibt die Unabhängigkeit des Funds erhalten.

Wer unterstützt die Idee?

Positive Antworten zu unserem Vorhaben erhielt der Ibn Rushd Fund von vielen arabischen Intellektuellen, so u. a. von Aziz Azmeh, Sadiq Galal al-Azm, Adonis, Muhammad Abid al-Gabiri, Shawkat al-Kailani, Ahmad Sidqi Dajani, Haidar Abd al-Shafi. Große Unterstützung erhält der Fund durch die Mitglieder der Jury, die jedes Jahr neu aufgestellt wird und sich aus Persönlichkeiten aus der arabischen Welt und Europa zusammensetzt. Auch die Zusammenarbeit mit den aus dem deutschen Raum geladenen Laudatoren – meist auf das Thema der Preisausschreibung spezialisierte Wissenschaftler – sind ein Gewinn von unschätzbaren Wert.

Magazin (Minbar Ibn Rushd)

Der Ibn Rushd Fund verfügt über eine Internetseite, die auch als Forum für arabische Intellektuelle dienen soll. Im Magazin Minbar Ibn Rushd werden Transformationsprozesse in der arabischen Welt zwischen Tradition und Moderne diskutiert. Wissenschaftliche Beiträge, Konferenzschriften und Berichte können an die Vereinsadresse gesandt werden (vorzugsweise per E-Mail).

Spende

Arbeiten Sie mit bei der Unterstützung des freien Denkens und der Wahrung der Menschenrechte im arabischen Raum! Diese Werte sind ein sicheres Fundament für eine freie demokratische Gesellschaft.

Preise

Jahr|Name|Land|Kategorie
2017|Coalition for Accountability and Integrity (AMAN)|Palästina|Korruptionsbekämpfung
2015|Aisha Odeh|Palästina|Gefängnisliteratur
2015|M. Khalifa|Syrien|Gefängnisliteratur
2015|A. Marzouki|Marokko|Gefängnisliteratur
2014|Rachid Ghannouchi|Tunesien|Moderner Islam
2013|Rim Banna|Palästina|Musik
2012|Razan Zaitouneh|Syrien|Arabischer Frühling
2011|Sihem Bensedrine|Tunesien|Journalismus
2010|al-Hewar al-Mutamaddin||Internetforum/Blog
2009|Samir Amin|Ägypten|Wirtschaft
2008|Mohammed Abed al-Jabri|Marokko|Arabische Renaissance
2007|Nouri Bouzid|Tunesien|Film
2006|Fatima Ahmed Ibrahim|Sudan|Menschenrechte
2005|Nasr Hamid Abu Zaid|Ägypten|Islamreform
2004|Sonallah Ibrahim|Ägypten|Litterature engagé
2003|Mohammed Arkoun|Algerien|Philosophie
2002|Azmi Bishara|Palästina|Politik
2001|Mahmoud Amin El Alem|Ägypten|Kritisches Denken
2000|Issam Abdulhadi|Palästina|Frauenrechte
1999|al-Jazeera TV Satelite Channel|Qatar|Journalismus