Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought

Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought

Preise

Jahr Name Land Kategorie
2013 Rim Banna Palästina Musik
2012 Razan Zaitouneh Syrien Arabischer Frühling
2011 Sihem Bensedrine Tunesien Journalismus
2010 al-Hewar al-Mutamaddin   Internetforum/Blog
2009 Samir Amin Ägypten Wirtschaft
2008 Mohammed Abed al-Jabri Marokko Arabische Renaissance
2007 Nouri Bouzid Tunesien Film
2006 Fatima Ahmed Ibrahim Sudan Menschenrechte
2005 Nasr Hamid Abu Zaid Ägypten Islamreform
2004 Sonallah Ibrahim Ägypten Litterature engagé
2003 Mohammed Arkoun Algerien Philosophie
2002 Azmi Bishara Palästina Politik
2001 Mahmoud Amin El Alem Ägypten Kritisches Denken
2000 Issam Abdulhadi Palästina Frauenrechte
1999 al-Jazeera TV Satelite Channel Qatar Journalismus

Förderung des freien Denkens und der Demokatie in der arabischen Welt

Der Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought wurde am 10. Dezember 1998 zum Gedenken an den 800. Todestag von Ibn Rushd (Averroes) und anlässlich des 50. Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gegründet. Der Fund ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Die Gründungsmitglieder sind überwiegend arabischen Ursprungs und leben in Deutschland. Inzwischen gibt es Mitglieder und Förderer sowohl in Europa, als auch in den arabischen Staaten und in Nordamerika.

Wirken

Der Wirkungskreis umfasst die arabischen Länder. Ziel des Funds ist es, die Freiheit des Denkens, Innovation und Zivilcourage im arabischen Raum zu fördern. Der Fund sammelt zu diesem Zweck Gelder und zeichnet Menschen aus, die sich um diese Ziele verdient gemacht haben.

Ferner startet der Ibn Rushd Fund Kampagnen zur Unterstützung von Personen, die durch ihre politischen oder gesellschaftlichen Aktivitäten mit ihrer Regierung in Konflikt geraten sind.

Finanzierung

Die Vereinsarbeit ist ehrenamtlich. Die Finanzierung des Vereins und der Preise erfolgt ausschließlich durch Spenden und eine breite Mitgliedschaft. Damit bleibt die Unabhängigkeit des Funds erhalten.

Wer unterstützt die Idee?

Positive Antworten zu unserem Vorhaben erhielt der Ibn Rushd Fund von vielen arabischen Intellektuellen, so u. a. von Aziz Azmeh, Sadiq Galal al-Azm, Adonis, Muhammad Abid al-Gabiri, Shawkat al-Kailani, Ahmad Sidqi Dajani, Haidar Abd al-Shafi. Große Unterstützung erhält der Fund durch die Mitglieder der Jury, die jedes Jahr neu aufgestellt wird und sich aus Persönlichkeiten aus der arabischen Welt und Europa zusammensetzt. Auch die Zusammenarbeit mit den aus dem deutschen Raum geladenen Laudatoren – meist auf das Thema der Preisausschreibung spezialisierte Wissenschaftler – sind ein Gewinn von unschätzbaren Wert.

Magazin (Minbar Ibn Rushd)

Der Ibn Rushd Fund verfügt über eine Internetseite, die auch als Forum für arabische Intellektuelle dienen soll. Im Magazin Minbar Ibn Rushd werden Transformationsprozesse in der arabischen Welt zwischen Tradition und Moderne diskutiert. Wissenschaftliche Beiträge, Konferenzschriften und Berichte können an die Vereinsadresse gesandt werden (vorzugsweise per E-Mail).

Spende

Arbeiten Sie mit bei der Unterstützung des freien Denkens und der Wahrung der Menschenrechte im arabischen Raum! Diese Werte sind ein sicheres Fundament für eine freie demokratische Gesellschaft.