Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought

Gründungsgeschichte

Der Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought gab seine Gründung am 10. Dezember 1998 auf einer Pressekonferenz im 'Haus der Kulturen der Welt' in Berlin bekannt. Der 10. Dezember 1998 war gewählt worden, da er zugleich den 800. Todestag des großen arabischen Philosophen Ibn Rushd (alias Averroes) und das 50jährige Jubiläum der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vereint.

Der Name des Funds wurde in Anerkennung der intellektuellen Leistungen des Ibn Rushd, seiner unabhängigen Auslegung des Islam und seiner Toleranz gegenüber Überzeugungen und Kulturen, die sich von den seinen unterschieden.

Die Grundsätze des Ibn Rushd in das 21. Jahrhundert tragend, ermutigt und unterstützt der Ibn Rushd Fund die Freiheit des Denkens, Kreativität und Innovation in der arabischen Welt. Diese Merkmale sind charakteristisch und unabdingbar für eine wirkliche Demokratie, die Freiheit, Gleichheit und soziale Gerechtigkeit garantiert. Der I.R. Fund unterstützt den offenen Dialog zwischen entgegengesetzten politischen Richtungen in einer demokratischen Atmosphäre. Die Gründungsmitglieder unterstreichen, daß Demokratie nicht von oben diktiert werden kann. Wirkliche Demokratie muß beim Individuum anfangen und sich von dort ausbreiten. (Weitere Informationen über die Grundsätze des Funds sind unter Prinzipien und Ziele und Ibn Rushd Fund einsehbar).

Der "IBN RUSHD Fund" ist eine gemeinnützige Organisation nach bundesdeutschem Recht. Die Gründungsmitglieder sind in der Mehrheit in Deutschland lebende Bürger verschiedener arabischer Länder. Der Ibn Rushd-Fund vergibt Preise an Menschen, die sich in ihrem Betätigungsfeld in außergewöhnlicher Weise um Freiheit und Demokratie in der arabischen Welt verdient gemacht haben.