Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought

Mitglieder der Jury des Ibn Rushd Preises 2017

Atta El-Battahani

Atta El-Battahani ist Professor für Politikwissenschaft, PhD in Politikwissenschaften von der Universität Sussex, (Großbritannien), sowie M.Sc. B.Sc.;  B.A in Philosophie von der Universität von Khartum (Sudan). Im Zeitraum 2003-2006 war er Leiter der Fachschaft Politikwissenschaft an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Khartum; er ist Gründungsmitglied von Amnesty International in Khartoum (1987-1989) und des sudanesischen zivilgesellschaftliche Netzwerks für Armutsbekämpfung (SCSNPA) 2002-2005. Er war als Manager und Senior Advisor am Internationalen Institut für Demokratie und Wahlhilfe (IDEA) im Sudan von 2006 bis 2011 tätig. Derzeit ist er Chefredakteur des Sudan Journal of Economic and Social Studies. Er hat eine Reihe von Beratungstätigkeiten inne für UNDP, ECA, IDRC, IGAD, OXFAM, IFAD und World Bank über Governance, Resource-basierte Konflikte, frühzeitige Abschwächung, städtische Armut und Geschlecht und Entwicklung; Er ist Associate of Partners in Development Services (PID) und Gender Center for Research und Training (GCRT) und Rift Valley Institute (RVI). Seine Forschungsgebiete umfassen die Entwicklung von ethnischen und religiösen Konflikten in afrikanischen Gesellschaften; Governance und institutionelle Reformen in Afrika und dem Nahen Osten; Geschlechterpolitik; und periphere Kapitalismus und politischer Islam, die ökonomische Entwicklung, sowie über die Bekämpfung von HIV/AIDS im Sudan.

Ahlem Belhadj

Ahlem Belhadj, geboren 1964 in Korba, ist praktizierende Kinderpsychiaterin und Dozentin in Tunesien. Sie ist stellvertretende Generalsekretärin der nationalen Gewerkschaft der Universitätsklinikärzte, Mitbegründerin und Beiratsmitglied der Koalition für sexuelle und körperliche Rechte in muslimischen Gesellschaften. Nach ihrem Studium der Medizin in Tunis setze sie später ihr Studium an der Pierre-et-Marie-Curie-Universität in Paris fort, wo sie ein Diplom in kognitive Psychopathologie erhielt. Im Jahr 1992 trat sie in die Tunesische Vereinigung der Demokratischen Frauen (ATFD) ein, gegründet 1989. Sie hielt zwei Präsidentschaftsmandate (2011 – 2013 und 2014 – 2016), und erhielt 2012 im Namen des Vereins den Simone de Beauvoir-Preis für die Freiheit der Frauen. Ahlam Belhaj verfasste mehrere Bücher und Berichte über Kinderpsychiatrie, Kinder- und Frauenmissbrauch und Frauenrechte. In den Jahren 2010 und 2011 nahm sie an den Demonstrationen der tunesischen Revolution teil, die im Januar 2011 zur Absetzung von Präsident Ben Ali führte.

Hassan Nafaa

Professor für Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Kairo, wurde 1947 in der Provinz Beheira / Ägypten geboren und promovierte 1977 in Politikwissenschaften an der Universität Sorbonne in Frankreich. Er war Gastprofessor an mehreren Universitäten und diplomatischen Instituten. Er war als Generalsekretär der Arabischen Vereinigung für Politikwissenschaft und als Koordinator der ägyptischen Kampagne gegen die Vererbung der Macht sowie Koordinator von der Nationalversammlung für Veränderung tätig. Hassan Nafea erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Staatlichen Förderpreis in Politikwissenschaft (1997 für sein Buch "Die Reform der Vereinten Nationen") und den Staatspreis für Exzellenz in Sozialwissenschaft (2004). Er ist Autor vieler Bücher, darunter „Die Reform der Vereinten Nationen“, „Die Araber und die UNESCO“ 1989, „Die Vereinten Nationen in einem halben Jahrhundert“, „Die Sozialdemokratie in Frankreich“ 1980, „Politische Systeme in Westeuropa und Nordamerika“ 1991, „Die Europäische Union und die Lehren, „Die Araber aus ihr ziehen können“ 2004. Er hatte mehrere Positionen inne: Generalsekretär des Arab Thought Forum (ATF, Amman): 2007-2009, Leiter der Politikwissenschaften an der Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Kairo Universität, 1998-2004 und von 2005 bis 2007; Leiter der Intern. Organisationen bei der der ägyptischen Abteilung der UNESCO und Universitätsdozent von 1977-1997. Er war Leiter der Arabischen Organisationen für Menschenrechte; Generalkoordinator Ägyptische Kampagne gegen das Erbe der Macht 2009, Koordinator der Nationalen Vereinigung für Veränderung 2010, Generalsekretär der Arabischen Gesellschaft für Politikwissenschaft 1987/1989.

Natacha Sarkis

Natacha Sarkis hat einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Montpellier 1 University, Frankreich. Sie verfügt über neun Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft auf demokratische Regierungsführung mit Schwerpunkt auf Transparenz, Korruptionsbekämpfung, Wahlen, politische Parteien und lokale Governance. Sie arbeitet derzeit als Analystin für das Regionalprojekt des UNDP im Bereich der Anti-Korruption und Integrität in den arabischen Ländern im Libanon. Bisher hat sie seit 1998 für die libanesische Transparenzvereinigung gearbeitet, wo sie u.a. den Aufbau des libanesischen Anwalts- und Rechtsberatungszentrums mitwirkte und managte. Andere Projekte, an denen sie gearbeitet hat: Überwachung von Stadt- und Kommunalwahlen, das Campaign Finance Monitoring Project und das National Integrity System Project. Darüber hinaus ist Natacha Sarkis Erstberaterin für die Verbesserung der Transparenz der politischen Finanzierung in der arabischen Region für die Arab Regions Parliamentarians Against Corruption (ARPAC) tätig und führte aus erster Hand Umfragen und stellte Statistiken für IPSOS (International Statistics Company), Beirut, Libanon zusammen (ab 2002 - 2006).