Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought

Mitglieder der Jury 2000 - Ibn Rushd Preis 2000 – Frauenrechte und Gleichberechtigung in der arabischen Welt

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Ali Ahmed Attiga
Ali Attiga widmete mehr als 37 Jahre seines Lebens für die Arbeit in verschiedenen Bereichen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und bekleidete führende Positionen im öffentlichen und privaten Sektor: UNDP Assistent Administrator und Regionaldirektor des Bureau arabischer Staaten in New York. Er war 14 Jahre lang Generalsekretär der Organisation Arab Petroleum Exporting Countries (OAPEC) in Kuwait, Vorstandsmitglied der Universität von Lybien, stellvertretender Vositzender des Welt-Energie-Rates und Vizepräsident des Oxford Energy Club. 1996 war er zum Generalsekretär des Arab Thought Forum gewählt worden. Attiga verfaßte drei Bücher, zahlreiche Artikel und Forschungsberichte über Erdöl, Energie und Entwicklung. Er hat ein Ph.D. in wirtschaftliche Entwicklung von der Universität Wisconsin in Madison. Attiga wurde mit hohen Staatspreisen von mehreren Ländern ausgezeichnet. Er ist in den WHO is WHO aufgelistet.

Sahar Khalifa
Palästinensische Autorin und engagierte Feministin. 1987 erhielt sie ihr Ph.D. in Amerikanische Literatur und Gender Studies. In ihrer Heimatstadt Nablus und in Amman, wo sie alternativ lebt, gründete sie das Zentrum für Frauen und Familie, Markaz Shu'un al-Mar'a wa l-Usra. Im Westen ist sie als Romanschriftstellerin bekannt. Ihre 6 Romane sind in europäschen Sprachen übersetzt: Tor des Hofes, Sonnenblume, Der Kaktus. Sie schrieb auch zwei Theaterstücke. Z.Zt. arbeitet sie an Dokumentarfilm-Produktionen über Frau, Familie und Erziehung.

Nabeeha Loutfy  
Nabeeha Loutfy, 1937 im Lebanon geboren, studierte arabische Literatur an den Universitäten AUB und Cairo University. 1960 bildete sie sich beim Cinema Institut fort und erhielt 1965 ein Auslandsstipendium nach Paris. Sie arbeitete vier Jahre als Filmassistentin bei der Drehung von Spielfilmen. Sie ist Mitglied in mehreren Filmkritiker-Vereinen, Vorstandsmitglied in der Union des arabischen Dokumentarfilms und Jury auf Filmfestivals in Kairo und Deutschland. Sie ist Mitgründer des Vereins "Ägyptische Frauen im Film" und Produzent mehrerer Filme über die arabische Frau.

Farida an-Naqqash   
Die Journalistin und Literaturkritikerin Farida an-Naqqash (geb. 1940) ist eine der angesehensten Frauenpersönlichkeiten Ägyptens. Nach ihrem Studium der Anglistik in Cairo (1962) begann sie eine Karriere als Journalistin. Sie schrieb literaturkritische Essays in den Tageszeitungen al-Gumhuriyya und al-Akhbar. Zwischen 1982 und 1988 war sie Redakteurin des Feuilletons der Zeitung al-Ahali. Sie ist seit 1987 Herausgeberin der Literaturzeitschrift Magallat Adab wa Naqd. Farida an-Naqqash wirkte als Literaturkritikerin und Jury in verschiedenen Prüfungsgremien bei staatlichen Preisverleihungen im Bereich des Dramas und der Literaturkritik. Sie war auch Jurymitglied in internationalen Filmfestivals. Farida an-Naqqash verfaßte vier Bücher. Zwei davon sind über ihre Erfahrung als politische Gefangene: Das Gefängnis ist die Heimat, Das Gefängnis, zwei Tränen und eine Rose.

Hisham Sharabi   
Hisham Sharabi ist heute emeritierter Professor für europäische Geistesgeschichte und Professor für arabische Kultur an der Universität Georgetown in Washington, D.C. Er ist Verfasser von 16 Büchern, die in englischer und arabischer Sprache publiziert sind. Einige Titel sind: Governments and Politics of the Middle East, Nationalism and Revolution in the Arab World, Arab Intellectuals and the West, Introduction to the Study of Arab Society, Neopatriarchy, und schliesslich seine Autobiographie Images of the Past. 1983 organisierte er die erste arabisch-amerikanische Konferenz über Menschenrechte, woraus sich die arabische Menschenrechtsorganisation mit Hauptquartier in Kairo bildete. Professor Sharabi ist weiterhin aktiv als Vorstandsmitlied des Jerusalem Fund for Education and Community Development und Vorsitzender des Centre for Policy and Analysis on Palestine in Washington, D.C.