|
Farida an-Naqqash Die Journalistin und Literaturkritikerin Farida an-Naqqash (geb. 1940) ist eine der angesehensten Frauenpersönlichkeiten Ägyptens. Nach ihrem Studium der Anglistik in Kairo (1962) begann sie eine Karriere als Journalistin. Sie schrieb literaturkritische Essays in den Tageszeitungen al-Gumhuriyya und al-Akhbar. Zwischen 1982 und 1988 war sie Redakteurin des Feuilletons der Zeitung al-Ahali. Sie ist seit 1987 Herausgeberin der Literaturzeitschrift Magallat Adab wa Naqd. Farida an-Naqqash wirkte als Literaturkritikerin und Jury in verschiedenen Prüfungsgremien bei staatlichen Preisverleihungen im Bereich des Dramas und der Literaturkritik. Sie war auch Jurymitglied in internationalen Filmfestivals. Farida an-Naqqash verfaßte vier Bücher. Zwei davon sind über ihre Erfahrung als politische Gefangene: Das Gefängnis ist die Heimat, Das Gefängnis, zwei Tränen und eine Rose. Bourhane Ghalioune Prof. Bourhane Ghalioune lehrt am Lehrstuhl für Sozialpolitik und ist Direktor des Centre d'Etude sur l'Orient Contemporain an der Universiät Sorbonne-Nouvelle Paris III. 1974 erhielt er seinen Doktor in politische Soziologie, 1982 einen zweiten Doktor in Philosophie und Sozialwissenschaft. Er hat viele Bücher verfaßt über Politik und Gesellschaft des modernen vorderen Orients, die in mehreren Sprachen (Arabisch, Französisch, Spanisch, Italienisch) erschienen sind. Die wichtigsten Französischen sind: Le malaise arabe, l'Etat contre la nation et Islam et politique:
la modernité trahie, éd. La Découverte.
Aziz Al-Azmeh Geb. 1947 in Damaskus, studierte u. a. in Tübingen und Oxford, Ph. D. in Orientalistik (University of Oxford), lehrte in Beirut und Kuweit, seit 1985 Sharjah Professor of Islamic Studies, University of Eceter. Zuletzt erschienen: Secularism in Modern Arab Life and Thought (1992), Islams and Modernities (1993). Im September erscheint auf deutsch: Die Islamisierung des Islam. Ibn Khaldoun und Geschichtswissen. Ibn Khaloun wa tarichiyyatuh. Die Araber u nd die Berber. Al Arab wa 'l Berber.
|