IBN RUSHD
Fund for Freedom of Thought
Förderung des freien Denkens und der Demokatie


IBN RUSHD Fund for Freedom of Thought wurde am 10.
Dezember 1998 zum Gedenken an den 800. Todestag von Ibn Rushd (Averroes) und anlässlich des 50. Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gegründet. Der IBN RUSHD Fund ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein mit Sitz in Deutschland, dessen Gründungsmitglieder überwiegend arabischen Ursprungs sind und in Deutschland leben. Der Wirkungskreis aber richtet sich auf die arabischen Länder. Ziel des Vereins ist, Freiheit des Denkens, Kreativität und Forschung im arabischen Raum zu fördern. Der Verein sammelt zu diesem Zweck Gelder und zeichnet Menschen aus, die sich um diese Ziele verdient gemacht  haben. 

 

Finanzierung

Die Vereinsarbeit ist  ehrenamtlich. Die Finanzierung des Vereins und der Preise erfolgt ausschließlich durch Spenden und eine breite Mitgliedschaft. Wenn Sie unsere Ziele und den IBN RUSHD Fund unterstützen möchten, so ist dies durch Beitritt oder Spenden möglich. Jede kleine Spende stärkt unsere Arbeit.  Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Wer unterstützt die Idee?

Positive Antworten zu unserem Vorhaben erhielt der IBN RUSHD Fund von vielen arabischen Intellektuellen, so u.a. von Aziz Azmeh, Sadeq Galal Al Azm, Adounis, Muhammad Abid al-Gabiri, Shawkat al-Kailani, Ahmad Sidqi ad-Dagani, Haidar Abd al-Shafi.

Preise 1999, 2000, 2001

1999: Der erster IBN RUSHD Preis wurde für Medien und Journalismus vergeben. Der Satelliten-Fernsehsender Al Jazeera von Qatar erhielt den Preis für seine Bemühungen, Meinungsfreiheit und Toleranz zu verbreiten. 
2000: Der zweite IBN RUSHD Preis wurde im Bereich von Frauenrechte vergeben. 

Frau Issam Abdulhadi, Vorsitzende der Generalunion Palästinensischer Frauen,   erhielt am 9.12.2000 den Preis für ihre Leistungen zur Emanzipation der arabischen Frau. 

2001: Der dritte IBN RUSHD Preis 2001 wurde am 8.12.01 im Literaturhaus/Berlin dem ägyptischen Denker, Schriftsteller und Literaturkritiker Mahmoud Amin El Alem für seinen Kampf um Meinungsfreiheit, Demokratie und Aufklärung, für sein politisches Engagement, seine gesellschaftskritische Analyse und seine Verdienste in der Förderung junger Talente verliehen.

2002: Der IBN RUSHD Preis 2002 wurde einem arabischen Parlamentarier/in gewidmet, der/die sich für demokratisches Denken verdient gemacht hat. Das unabhängige Komitee hat Dr. Azmi Bishara gewählt.
 

2003:  Der IBN RUSHD Prize 2003 ging an  Mohammed Arkoun, emeritierter Prof. der Universität Sorbonne (III), für seine hervorragende Analyse der arabischen Geschichte. Arkoun verstand es, die Diskussion zw. Tradition und Moderne mit neuer Perspektive anzuregen.

 

2004:  Der IBN RUSHD  Prize ist  der angagierten Literatur gewidmet. Sonallah Ibrahim ist der Gewinner, er wird den Preis am 26.11.04 in Berlin erhalten.

 

 

 

IBN RUSHD Internet-Forum

Der IBN RUSHD Fund for Freedom of Thought verfügt über eine Internetseite die auch als Forum für arabische Intellektuelle dienen soll. Diskutiert werden Transformationsprozesse in der arabischen Welt zwischen Tradition und Moderne. Liebe Freunde: Arbeiten Sie mit bei der Unterstützung des freien Denkens und der Kreativität  im arabischen Raum! Diese Werte sind ein sicheres Fundament für eine freie demokratische Gesellschaft.
 

Kontakte:

IBN RUSHD regd., Fund for Freedom of Thought,

Wiesenstr. 53, 16352 Schoenwalde, Germany

Tel.:+49-(0)33056 43 64 69, Fax .:+49-(0)33056 43 64 70

e-mail: info@ibn-rushd.org, web   : www.ibn-rushd.org

 

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